Freitag, 2. Juni 2017

Der Nachbar

Ein Team junger Leute macht Besuche in einem Hochhaus. Sie wollen mit den Bewohnern über den Glauben ins Gespräch kommen. 10 Stockwerke, 90 Wohnungen liegen vor ihnen.

Fremdsein bedeutet keine Wurzeln haben, keine Heimat, keine Wärme. Fremdsein heißt auch, unterwegs zu sein, nach Geborgenheit zu suchen. So sind viele Menschen auf der Flucht. Ihre Fluchtwege ziehen sich nicht nur durch Hochhäuser, sie überqueren auch Ländergrenzen. Dabei wünscht sich jeder einen Ort der Geborgenheit und eine warme Hand, die sich ihm entgegenstreckt und sagt: „Du bist willkommen!“
Der Nachbar
Sie klingeln an der ersten Tür und fragen den jungen Mann, der öffnet: „Kennen Sie den Herrn Jesus?“ Der junge Mann sieht die Besucher ratlos an und kratzt nachdenklich an seinem Kopf. Schließlich antwortet er zögernd: „Warten Sie mal, zwei Stockwerke über mir wohnt ein Herr Jäger und daneben.... Ja, ich glaube, da gibt’s einen Herr Jesus!“

Kennst Du deinen Nachbarn?

Wer weiß schon, wer sein Nachbar ist, besonders in einem anonymen Hochhaus? Stumm geht man aneinander vorbei. Muss man den anderen grüßen, nur weil er im selben Gebäude wohnt? Ich kenne ihn nicht, und ich will ihn auch nicht kennen lernen. Ich habe meine eigenen Sorgen und genug damit zu tun. Doch eine geschlossene Tür macht allein. Vereinsamung unter einem Dach, unter dem das Leben brodelt. Isolation trotz all der Nähe.

Wo aber wohnt der Herr Jesus? Zwei Stockwerke über mir? Drei unter mir? Für den jungen Mann ist er nur ein weiterer unbekannter Mitbewohner.

Kennen Sie oder kennen Sie nicht, Herrn… Frau...? Kennen hat mit Wissen zu tun. Wenn ich jemanden kenne, weiß ich auch etwas über ihn. Über seinen Hintergrund, seine Persönlichkeit, seine Arbeit, seine Familie…

Jesus im eigenem Haus?

Doch kenne ich auch den Herrn Jesus? Was weiß ich von ihm? Ja, will ich überhaupt etwas von ihm wissen? Der junge Mann in dem riesengroßen Haus mit den vielen Etagen, den immer gleichen Wänden und Türen, den so leblos erscheinenden Fensterscheiben, muss er sich nicht fürchten vor so viel Fremdsein?

Fremdsein bedeutet keine Wurzeln haben, keine Heimat, keine Wärme. Fremdsein heißt auch, unterwegs zu sein, nach Geborgenheit zu suchen. So sind viele Menschen auf der Flucht. Ihre Fluchtwege ziehen sich nicht nur durch Hochhäuser, sie überqueren auch Ländergrenzen. Dabei wünscht sich jeder einen Ort der Geborgenheit und eine warme Hand, die sich ihm entgegenstreckt und sagt: „Du bist willkommen!“

Raus aus der Isolation!

Wie kann ich mich aus meiner Isolation befreien? Wie herauskrabbeln aus meinem Schneckenhaus? Wie lerne ich es, mich dem anderen zu öffnen?  

Der junge Mann glaubt, der Herr Jesus wohne zwei Stockwerke über ihm. Er weiß nicht, dass dieser Jesus längst bei ihm ist. Dass er es ist, der ihm seine Hand entgegenstreckt. Der seine Wohnung mit neuem Leben erfüllen möchte.

Laden wir ihn ein, diesen Jesus. Machen wir die Tür weit auf. Unsere Wohnung wird voll und bunt. - Ein bekanntes Einrichtungshaus wirbt mit dem Slogan: „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ - Wie geht es Ihnen? Wohnen Sie noch oder leben Sie schon?
Irmhild Bärend für GottinBerlin.de
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Mittwoch, 17. Mai 2017

Antikorruptionssoftware deinstalliert in Europa

In Völkern,  in denen das Christentum Fuß fasst, ist auch heute die geringste Korruption zu vermelden. Gott, dem alle Ehre gebühren sollte, muss ein gottlos gewordenes Volk dahingeben. Nun muss  jeder selbst ums Überleben kämpfen und  ---  automatisch korrupt werden.
Antikorruptionssoftware deinstalliert in Europa
Noch nie in der Geschichte der Menschheit ging es gerecht zu. Aber zumindest mal mehr oder aber auch weniger.

Wenn Martin Schulz auch die Gerechtigkeit zu seinem Wahlkampfthema für die Wahl im Herbst 17 macht. -   das Gegenteil wird der Fall sein, die Ungerechtigkeit wird weiter zunehmen. Warum? Weil auch die Korruption in Deutschland seit Jahren zunimmt. Die Statistik zeigt es: Die ärmsten Länder der Welt leiden unter der höchsten Korruption. Bei zunehmender Korruption in Deutschland werden wir alle ärmer. -  übrigens automatisch. 


Korruption und der Trabbi

Wenn ein Unternehmer neben einer guten Unternehmensführung keinen Gott mehr hat, der auch Mitverantwortung für das Gelingen seiner Firma  trägt, dann muss der arme Geschäftsmann eben unter der Hand seinem Geschäftspartner etwas zuschieben,  damit er den Auftrag bekommt. Dies wird natürlich dem Kunden dann in Rechnung gestellt. Ab einer bestimmten Summe genügt halt ein "Geschäftsessen" nicht mehr. Man/frau erwartet mehr.
Ehe die DDR unterging, musste ein nicht korrupter Bürger, 8 Wochen auf die Reparatur seines Trabbi warten, hätte er einige "Westscheine" rüber gereicht, wäre das Auto in zwei Tagen repariert worden. Diese  Zustände in einem Land sind immer das Ende einer gesunden Wirtschaft. Die DDR ging unter. Sicher gab es auch andere Gründe. 


Auch in etlichen Behörden werden dringende Anträge aus dem gleichen Grund auf die lange Bank geschoben. Ein indischer Schriftsteller schreibt in einem seiner Bücher, dass Europa die Antikorruptionssoftware deinstalliert hat. -  die einzige, die den Bazillus wirksam bekämpfen könnte und immer auch schon erfolgreich bekämpft hat: Das Evangelium. 


In Völkern,  in denen das Christentum Fuß fasst, ist auch heute die geringste Korruption zu vermelden. Gott, dem alle Ehre gebühren sollte, muss ein gottlos gewordenes Volk dahingeben. Nun muss  jeder selbst ums Überleben kämpfen und  ---  automatisch korrupt werden. 

Zuerst Gott!

Mit der Korruption steigt die Ungerechtigkeit.  "Vernünftige Gedanken" und nächtelang durchgezogene Talkshows über die Ursachen und wie man/frau das verhindern kann, werden nichts nützen. In vielen Fragen des Wirtschaftslebens und der Gesellschaft geht es halt leider nicht ohne die Weisheit Gottes. 
Man sollte doch zuerst nach dem Reich Gottes streben, dann würde sich manches zum Positiven wenden.
Wezi für gottinberlin

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Freitag, 5. Mai 2017

Wie lange noch soll Mobbing noch legal bleiben ???

Wie allgemein bekannt ist, verursacht Mobbing massive gesundheitliche Schäden bei den Opfern wie Schlaflosigkeit, körperliche Beschwerden und Depressionen. Gott hasst Mobbing!
Wie lange noch soll Mobbing noch legal bleiben ???
Kürzlich fiel es mir siedeheiß ein: Meine Brieffreundin in Westdeutschland hatte doch Geburtstag. So schrieb ich ihr schnell eine Mail.

Ihre Antwort war, dass sie sich über die Glückwünsche freue. Doch sie schrieb auch, dass es nicht gut um ihren Mann steht, den seine Firma wegen seines Alters von Anfang fünfzig los werden will.

Da fiel mir das Gespräch mit einer anderen Freundin ein, der ich beim Entrümpeln ihres Kellers half. Als sie uns ein leckeres Essen brutzelte, fragt ich sie nach ihrem Schwager. Sie erzählte mir, dass er vor einigen Jahren von seiner Firma gekündigt wurde, weil er mit um die fünfzig zu alt sei und nur mit Hilfe ihrer Schwester eine neue befristete Stelle bekam, wo er sich schwer verletzt hat.

Ich kann unendlich viele dieser traurigen Geschichten erzählen, dass hier ein Ver-halten von Vorgesetzten legal geworden ist, was Menschen traumatisiert und im schlimmsten Fall arbeitsunfähig macht.

Wurden Mitarbeiter noch in den neunziger Jahren von ihren neuen Vorgesetzten akzeptiert, so ist es heute leider Mode geworden, dass neue Chefinnen und Chefs, wenn ihnen die Nasenspitze des langjährigen Mitarbeiters nicht gefällt, einen Rechtsanwalt konsultieren, der sie berät, wie dieser Mitarbeiter problemlos liquidiert werden kann. Eine Bekannte erzählte mir, dass ein Anwalt dieses Kalibers sogar im Fernsehen prahlte, dass er Mitarbeiter aus Dauerstellen erfolgreich entferne und bereits entfernt hat.
Man sah sein Gesicht und konnte sich einen Namen notieren, wenn man es für nötig hielt.

Zu einem sehr hohen Prozentsatz erreichen die Täter ihr Ziel mit Kündigungen der Opfer ohne aus ihrem Privatvermögen einen Cent zahlen zu müssen. Ihnen droht durch die Tat keinerlei Einschränkung. Auch ist es legal, Anwälte zu beauftragen, Strategien für Mobbing aus zu arbeiten. Die ggf ausgehandelten Abfindungen zahlt die Firma. So kommen die Täter, die ihr Ziel erreicht haben, ungestraft da-von.

Wie allgemein bekannt ist, verursacht Mobbing massive gesundheitliche Schäden bei den Opfern wie Schlaflosigkeit, körperliche Beschwerden und Depressionen.
Auch ein Abbruch der sozialen Kontakte kann Mobbing zur Folge haben. Etliche Selbstmorde haben Mobbing als Ursache. Die psychischen Schäden infolge Mobbing sind oft genauso hoch, wenn nicht noch höher als nach kriminellen Straftaten wie Diebstahl oder Überfälle.
Viele Opfer müssen therapeutisch betreut werden, was hohe Zusatzkosten für die Krankenkassen bedeutet.
Andere Leidtragende bekommen keine passende Folgestelle oder werden aufgrund der Belastungen arbeitsunfähig. So müssen sie von Hartz IV oder vorzeitiger Berentung ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Steuer aufgrund einer Erwerbstätigkeit entfallen. Das bedeutet für den Staat immense Kosten, die eingespart werden könnten!

Es ist hinzuweisen, dass Mobbing wegen des diskriminierenden Aufretens gegen die Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes verstoßen. Aufgrund dessen ist eine Aufnahme in den Straftatbestand unumgänglich.

Mag auch ein Prozess sehr arbeitsintensiv sein und mehrere Täter, die sich gegenseitig decken dem einzelnen Opfer gegenüber stehen gepaart mit Kollegen, die aus Angst falsch oder gar nicht aussagen, ist es trotzdem keine Lösung, sich zu weiter sperren und nicht als Straftat anzusehen.

Wenn Sie sich als Christ sehen oder als nur christlich, haben auch Sie die Verantwortung, sich gegen Mobbing oder Bossing einzusetzen, denn Gott hasst Mobbing. 

Es muss in den Straftatbestand aufgenommen werden.
In Frankreich wurde Mobbing bereits im Juni 2001 als Straftat deklariert, wie ich in diesem Artikel im Internet gefunden habe:

"Paris (dpa) - In Frankreich wird erstmals Mobbing in Betrieben
unter Strafe gestellt. Schikanen, anhaltende Kränkungen oder
erniedrigende Behandlungen am Arbeitsplatz sollen mit einem Jahr Haft
und umgerechnet 30 000 Mark Geldstrafe geahndet werden. Das besagt
ein neues Sozialgesetz, das die Nationalversammlung heute in Paris
verabschiedet hat. Das Gesetz erschwert auch die Schließung von
Betrieben und den Abbau von Arbeitsplätzen. Berufstätige müssen in
Zukunft früher über drohende Entlassungen informiert werden."

Ebenfalls stehen sowohl in Spanien als auch in Schweden Mobbing unter dem Straftatbestand. So sollte es  auch Deutschland folgen.

Iris Hillmeister-Becker, Berlin-Buckow, für GottinBerlin

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