Donnerstag, 16. März 2017

Leugnung von allem Übernatürlichen

"Ick gloob nur, wat ick sehen und anfassen kann". 

Das ist so der Standardspruch von Leuten, die es ablehnen, Realitäten jenseits dessen, was wir mit unseren natürlichen Sinnen erkennen können, selbst als Möglichkeit ablehnen. Diese Haltung ist schon sehr extrem.
Die Anschauung, dass es nichts Übernatürliches geben kann stammt im Abendland aus Zeiten, als man von einem geschlossenen Weltbild ausging. Dieses Weltbild ist schon rein wissenschaftlich überholt. Wer die Maße der Realität über seine begrenzte Wahrnehmungsfähigkeit bestimmt und begrenzt, muss entweder dumm oder aber arrogant bzw. beides sein.
Leugnung von allem Übernatürlichen
Wir wissen aus der Wissenschaft, dass die Wirklichkeit sehr viel größer und komplexer ist, als wir mit bloßem Auge erkennen können. Die Physik rechnet heute in sieben bis elf Dimensionen. Unsere erkennbare Wirklichkeit besteht gerade mal aus vier (Höhe, Breite, Tiefe und die Zeit). 
So gesehen dürften Menschen mit dieser Haltung weder die Magnetfelder dieser Erde noch das WLAN als real anerkennen. Doch! werden sie sagen. Wir können das ja alles messen. Stimmt. Das können wir heute.

Vor hundert Jahren konnte man das noch nicht. Dementsprechend gab es nach dieser Anschauung so etwas damals noch nicht? Und wer weiß, was wir alles in hundert Jahren alles entdecken und messen werden, wovon wir heute noch keine Ahnung haben.
Die Anschauung, dass es nichts Übernatürliches geben kann stammt im Abendland aus Zeiten, als man von einem geschlossenen Weltbild ausging. Das heißt, alles, was da ist, existiert in festen Gesetzmäßigkeiten, die unverrückbar sind. Dieses Weltbild ist schon rein wissenschaftlich überholt. Wer die Maße der Realität über seine begrenzte Wahrnehmungsfähigkeit bestimmt und begrenzt, muss entweder dumm oder aber arrogant bzw. beides sein.

Wir kennen das Menschsein als seelisch- geistig. Wirklich messen können wir aber nur die biochemischen Abläufe in unserem Körper; sprich die Auswirkungen unserer Geistseele. Aber greifbar oder messbar ist selbst unser innerstes und eigentliches Wesen nicht. Deswegen hat man ja, bis vor gar nicht langer Zeit, versucht den Menschen als rein biochemische Maschine zu definieren. Das war in Gesellschaften so, die sich dem Materialismus verschrieben hatten. Seltsam, dass es dort trotzdem Psychologen gab, obwohl man die Existenz eine Seele bestritten hat. Diese Sicht der Weltwirklichkeit ist sowohl wissenschaftlich als auch kulturell überholt.

Wer heute wirklich noch mit so einer Haltung durchs Leben gehen will, sollte sich wenigstens desses bewusst sein, dass er geistesgeschichtlich im Vorgestern lebt.
Kannst Du jetzt mit einem höheren Wesen rechnen? Schreib uns! Deine Meinung interessiert uns.

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz, für GottinBerlin

 Foto-Copyright: fotolia.com | #108441589 |  lassedesignen

1 Kommentar:

  1. Ein Mensch sollte eine Gottesvorstellung nicht vorgegeben bekommen, sondern entsprechend seinen eigenen Wünschen (und Erkenntnissen) entwickeln. Ein Beispiel einer Gottesvorstellung ist: Die Natur ist Gott, wobei es einen Bereich in der Natur gibt, der dem Menschen (oder dem Ich-Bewusstsein des Menschen) ewig verborgen sind. Gott ist kein Schöpfer. Gott ist nicht auf die Weise allmächtig, dass er z. B. einen unbelehrbaren Raucher retten kann. Christus ist nicht der Sohn Gottes. Der Mensch (oder das Ich-Bewusstsein des Menschen) kann mystische Erfahrungen (und Wunderheilungen) nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Wenn einmal keine mystischen Erfahrungen mehr gemacht werden, so bedeutet dies nicht, dass mystische Erfahrungen grundsätzlich nicht möglich sind. Sondern in diesem Fall werden die Menschen die Möglichkeit von mystischen Erfahrungen zunichtegemacht haben.
    Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, immer mehr für den Naturschutz zu tun usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Traumsteuerung (einschließlich Heilen wie Jesus), Traumdeutung, Zeitdehnung usw. gehören zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe (Tiefschlaf-Yoga), die dritte Stufe („Tod“-Yoga) usw. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Luzides Träumen kann gefährlich sein. Es ist z. B. gefährlich, wenn man während eines luziden Traumes versucht, den eigenen schlafenden Körper (oder externe Reize) wahrzunehmen. Man kann ohne luzides Träumen durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen.
    Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Es bedeutet auch eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Zudem müssen die Gefahren der Technologie immer weiter verringert werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Hilfreich sind auf der ersten Stufe Öko-Fortbewegungsmittel (klein, leicht, billig, langlebig usw.) sowie dünnwandige, einstöckige Häuser. Außerdem Linsermethode gegen Krampfadern, Flexitarismus (höchstens 300 g Fleisch pro Woche) usw. Man sollte ggf. umziehen in eine Region mit weniger Kälte. Man muss überflüssige Arbeitsstellen abschaffen, leistungsungerechtes Geldverdienen verhindern usw. Es ist sinnvoll, die berufliche Arbeitszeit auf 1/4 zu reduzieren und nicht-berufliche Beschäftigung (in Arbeitsgruppen, Selbststudium usw.) zu fördern. Dann kommt die zweite Stufe (Vegetarismus usw.), die dritte Stufe (Veganismus usw.). Es muss einen technischen Rückschritt (oder Stillstand) geben, sofern dies nicht schädlich ist; sonst einen Fortschritt.

    AntwortenLöschen

Danke für Ihren Kommentar. Wir werden ihn in Kürze freischalten.
Ihr Gott-in-Berlin-Team